Aus voller Kehle

Schützen und Brezelaner laden zum Singen ein

Das erste Offene Singen im Brauhaus zur Pflege des Brauchtums und zum Erhalt des Liedguts stieß auf große Resonanz.

Mit einem so großen Interesse hatten die Initiatoren des Offenen Singens gar nicht gerechnet. Denn am 7. Januar folgten rund 80 Männer der Einladung der Schützen- und Brezelkönige. „Ein voller Erfolg“, sind sich König Ludger und König Christoph einig. Die Idee zu dem Offenen Singen kam schon vor einigen Monaten. LebensArt hat bei den Königen nachgefragt, was es mit dem Singen auf sich hat:


<b>Wieso soll jetzt öffentlich gesungen werden?</b>

<i>König Ludger Schnieder:</i>
„Wir haben schon oft bei Ausflügen oder Veranstaltungen festgestellt, dass eigentlich gerne gesungen wird, aber kaum jemand noch richtig textsicher ist.“

<i>König Christoph Löns:</i>
„Außerdem macht Singen den meisten Menschen Spaß, sie trauen sich jedoch oft nicht, einfach mal ein Liedchen anzustimmen. Dazu möchten wir jetzt Gelegenheit geben.“


<b>Wer kann dazu kommen?</b>

<i>König Christoph:</i>
„Grundsätzlich jeder, der Lust hat, in der Gemeinschaft zu singen. Initiiert ist es auch im Hinblick auf das kommende Schützen- und Brezelfest und die Übungen und Versammlungen im Vorfeld. Da soll ja auch gesungen werden. Aber das ist nur der Anlass; gesungen werden kann immer.“

<i>König Ludger:</i>
„Und es sind auch nicht nur Männer angesprochen. Wir freuen uns auch, wenn Frauen dazukommen. Wir haben im Vorfeld einige bestehende Singclubs und Chöre angesprochen, die die Idee sofort gut fanden und auch beim ersten Treffen dabei waren.“


<b>Wo findet das Singen statt?</b>

<i>König Christoph:</i>
„Ganz bewusst in der Schenke des Brauhauses. Wir wollen schließlich öffentlich singen und nicht in einem abgeschlossenen Raum. Einzelne Gäste, die am Abend noch da waren, haben völlig unkompliziert einfach mitgesungen. Wichtig ist uns auch, dass das Treffen generationsübergreifend ist, denn so bleiben die guten alten Volkslieder und Schlager erhalten. Fast ein Drittel der Teilnehmer war unter 25 Jahre, der jüngste 17. Das ist doch toll.“

<i>König Ludger:</i>
„Die Schützengesellschaft hat ein neues Liederbuch aufgelegt, das als Grundlage dienen soll. Es wird zur Gründungsversammlung am 4. Februar erscheinen. Beim Offenen Singen konnten wir die Liedtexte aus dem Buch per Beamer an einer Leinwand zeigen. Das hat hervorragend geklappt.


<b>Wie geht es weiter?</b>

<i>König Ludger:</i>
„Der nächste Termin für das Singen ist der 11. Februar, denn am 4. Februar ist die Gründungsversammlung der Schützengesellschaft. Und ab dann jeden ersten Freitag im Monat ab 21 Uhr!“

<i>König Christoph:</i>
„Wir freuen uns auf weitere lustige Abende mit vielen schönen Liedern“

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