Momentan gleicht der Johann-Breuker-Platz einer steinernen Einöde. Trist und grau zeigt er sich im Sprühregen. Von Lebendigkeit keine Spur. Doch das soll sich ändern. Da ist sich auch die Bezirksvertretung Kirchhellen einig. Anstoß dazu gab der Fall Lennox. Der Gastronom Martin Matthes musste das Winterzelt vor seinem Café abbauen, weil Beschwerden bei der Stadt Bottrop eingegangen waren. „Diese Situation hat uns gezeigt, dass wir alle, das heißt Werbegemeinschaft, Geschäftsleute, Vereine und Politiker, an einen Tisch bekommen müssen“, sagt Dorothee Askemper, Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion. Rund 30.000 Euro sollen dazu in die Hand genommen werden. „Inwiefern und in welchem Rahmen die Mittel eingesetzt werden können, ist zu prüfen, doch wir wollen damit ein Zeichen setzen und einen Anstoß geben“, sagt die Kirchhellenerin.
Auch Steffen Dietz vom Verein Natürlich Kirchhellen spricht sich positiv für die Belebung des Johann-Breuker-Platzes aus. „Ein erster Schritt wäre ja schon einmal die Anpassung der Öffnungszeiten der hiesigen Geschäftsleute“, sagt Steffen Dietz, der seine Goldschmiede direkt vor Ort betreibt, „damit sich die Kunden besser orientieren können.“ Das ist letztlich aber nur ein kleiner Schritt, vielmehr müsse der Platz durch Aktionen belebt werden. „Dazu ist es wichtig, dass wir alle zusammenarbeiten“, meint auch Steffen Dietz. Im März soll der runde Tisch zur Belebung des Johann-Breuker-Platzes erstmals zusammenkommen. Gute Ideen haben die Teilnehmer dann bestimmt im Gepäck und es bleibt zu hoffen, dass wenigstens einige von ihnen in die Tat umgesetzt werden können. gk