Sozialwahlen gehen jeden an!

KAB St. Josef Grafenwald, St. Barbara Feldhausen, die Kfd St. Johannes und die Kolpingsfamilie Kirchhellen laden zur Info-Veranstaltung ein

„Über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung sind in der Sozialversicherung in Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung abgesichert. Die finanziellen Aufwendungen sind hoch und werden hauptsächlich durch die Beiträge der Versicherten und Arbeitgeber getragen.

So beliefen sich die Ausgaben in der gesamten Sozialversicherung zum Beispiel im Jahre 2009 auf etwa 505 Milliarden Euro“, weiß Hans-Dieter Hallmann, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Kirchhellen. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, dass die Versicherten und Arbeitgeber an der Kontrolle der Finanz- und Leistungspolitik der Versicherungsträger mitwirken. Durch die Sozialwahlen werden die Vertreter der Versicherten in die Selbstverwaltunsorgane von Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung entsandt.

Wahlberechtigt sind alle Arbeitnehmer und Rentner, die am 3. Januar 2011 das 16. Lebensjahr vollendet haben. Durchgeführt wird die Wahl als Briefwahl. Die Wahlunterlagen werden im Zeitraum vom 11. bis zum 21. April 2011 zugeschickt. Sobald die Unterlagen vorliegen, kann man seine Stimme abgeben. Am 1. Juni 2011 ist Stichtag – bis dahin muss der Brief bei dem jeweiligen Sozialversicherungsträger eingegangen sein.

„Trotz ihrer Bedeutung ist die Selbstverwaltung in unseren Sozialversicherungen oftmals aus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt“, sagt Hans-Dieter Hallmann, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Kirchhellen. Gemeinsam laden die Organisatoren KAB St. Josef Grafenwald, St. Barbara Feldhausen, die Kfd St. Johannes und die Kolpingsfamilie Kirchhellen daher am 12. April um 19.30 Uhr zu einer Info-Veranstaltung zur Sozialwahl 2011 ins Pfarrheim St. Johannes ein. Mit dieser Veranstaltung soll über die Hintergründe und die Wichtigkeit der Sozialwahl sowie der Selbstverwaltung aufgeklärt werden. Gleichzeitig bietet sie die Möglichkeit, sich über die zur Wahl stehenden Interessengruppen zu informieren. Selbstverständlich besteht am Abend auch Gelegenheit zur Diskussion über das Thema.

Eingeladen sind alle Interessierten, der Eintritt ist frei. Als sachkundigen Referenten konnten die Organisatoren Johannes Norpoth, Diözesansekretär des Kolping werkes Diözesanverband (DV) aus Münster gewinnen. Johannes Norpoth wird bei der Info-Veranstaltung seine Erfahrungen aus vielen Jahren der sozialen Selbstverwaltung in die Diskussion einbringen. gk

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