Wie vertreibt man Schnecken von Blumen, Stauden und Salat ohne den Tieren oder den Pflanzen zu schaden. Die Antwort: Mit Joghurt, Öl, Spülmittel, Hefe, Zitrone und Kaffeesatz. Alle Substanzen zusammen ergeben aber nicht nur ein hervorragendes Schneckenabwehr-, sondern auch ein effektives Düngemittel. Erforscht haben das die Gesamtschülerinnen Theresa Kobisch und Lena Großblotekamp und ergattern dabei beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Marl gleich den zweiten Platz und zusätzlich den Umweltpreis. Gefördert wurden die beiden Schülerin durch Gesamtschulleiter Norbert Hohmann und Kursleiterin Bianca Sadowski. Sie haben es möglich gemacht, dass Theresa Kobisch und Lena Großblotekamp zusammen mit 18 weiteren Schülerinnen und Schülern am „Jugend forscht“-Wettbewerb teilnehmen konnten.
Denn das naturwissenschaftliche Interesse der Schüler wird auf der Gesamtschule in besonderer Weise gefördert. Die Schüler haben die Möglichkeit am dreistündigen Jugend-forscht-Unterricht teilzunehmen und dabei ihrem Forscherdrang freien Lauf zu lassen. So wie beispielsweise Maike Dodenhoff, Franziska Hupperich und Pia König. Sie belegten mit ihrem Projekt 36-Stunden-wach den dritten Platz. „Wir haben erforscht, wie man es am besten schafft, 36 Stunden lang wach zu bleiben“, sagt das Trio, „dazu haben wir einen Versuch mit koffeinhaltigen Getränken, einen mit süßen Getränken und einen mit Wasser und gesunder Ernährung gestartet.“ Das Ergebnis war eindeutig: Mit Wasser, Obst und Gemüse fiel es den Mädchen am leichtesten sich eineinhalb Tage lang wach zu halten. Alle Projekte der acht „Jugend forscht“-Gruppen wurden jetzt in der Volksbank ausgestellt und sind noch über das Kiliansfest zu sehen. GK