Herbstlaune in Kirchhellen

Unser Service-Spezial widmet sich passend zum Oktober der goldenen Jahreszeit – was der Herbst in Kirchhellen so bringt, erfahren Sie hier.

Ein goldener Herbst?

Pünktlich zum 23. September zeigte er sich von seiner schönsten Seite. Als hätte der Herbst in seinem Kalender den Eintrag „Herbstbeginn“ gesehen, ließ er die Sonne stundenlang in unsere Gesichter scheinen. Sich von so einem schönen Altweibersommer verwöhnen zu lassen, ist für viele eine kleine Entschädigung für den eher bescheidenden Sommer. Eines aber wird wohl nicht zu verhindern sein: Es wird kälter, nasser und stürmischer. Doch damit beginnt auch die Zeit der Gemütlichkeit mit Wolldecke, dicken Socken, Tee und Keksen. Für den Spaziergang muss man dann eben bald mit Gummistiefeln, Regenjacke und Schal Vorlieb nehmen, aber zu Hause wartet dann ja die Heizung! Was der Herbst in Kirchhellen so anstellt, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
 

Dem Herrn sei Dank für eine gute Ernte

Auch in diesem Jahr wurde in der St. Johannes-Kirche der von den Kirchhellener Landfrauen gestaltete Erntedank-Teppich ausgelegt. Mit Früchte- und Getreidespenden der hiesigen Höfe konnte vor dem Altar wieder ein wahres Kunstwerk als Erntedank-Gabe vollendet werden. Das Bild zeigt einen zweigeteilten Erdball, der die ungerechte Verteilung von Nahrung und Wohlstand widerspiegelt. Links in Europa, Amerika und Australien ein reich gedeckter Gabentisch – auf der anderen Seite, in Asien und Afrika, gibt es dagegen nur kärgliches Land und kaum etwas zu essen. So wollen die Landfrauen auf das Thema Hungersnöte aufmerksam machen, denn „Alle sollen Gäste sein an Gottes Tisch“. Noch bis zum 10. Oktober ist der Teppich in der Kirche zu sehen.Danach werden die Lebensmittel gespendet.
 

Sortenreiner Apfelsaft in Umbergs Hofladen

Das Apfelfest ist vielen noch in guter Erinnerung, lud Familie Umberg doch erst vor wenigen Wochen zum Fest des knackigen Obstes. Doch die Apfelernte ist noch im vollen Gange. „Von den 14 Apfelsorten, die wir anbauen, hängen noch drei am Baum. Das sind Braeburn, Fuji und Pinova“, fasst Jörg Umberg zusammen. Planmäßig soll die Apfel-Selbstpflücke noch bis Mitte Oktober gehen. Die bereits geernteten Sorten wie Elstar, Boskoop, Jonagold, Rubinette und Topaz sind natürlich im Hofladen zu bekommen. Dort gibt es auch den Apfelsaft von Umberg – auf Wunsch sogar sortenrein. „Die Kunden schmecken wirklich den Unterschied“, weiß Jörg Umberg zu berichten. „Daher haben viele Kunden inzwischen auch beim Apfelsaft ihre Lieblingssorte gefunden und fragen gezielt nach.“
Insgesamt ist Jörg Umberg mit der Ernte in der zweiten Jahreshälfte zufrieden. „Während in der ersten Jahreshälfte Schneelasten, Frost und Hagel zu schaffen machten, sah es danach wesentlich besser aus. Der viele Regen hat kaum Spuren hinterlassen, bei den Äpfeln verzeichnen wir gute Erträge und gute Qualitäten, die Zwetschgen-Ernte verlief ebenso erfreulich auch und auch die Himbeeren sind von sehr guter Qualität.“
 

Schmücker Hof lädt zum Schweizer Frühstück

Tagtäglich liefern die Hofplantagen von Schmücker Obst und Gemüse. Jetzt im Herbst sind vor allem Äpfel und Birnen gefragt. Natürlich darf im Oktober selbst gepflückt werden. Zudem steht am 6. und am 19. Oktober das Apfelsaftmobil auf dem Schmücker Hof. Wer den Hof einmal noch näher erleben möchte, der kann bei der Hofführung am Freitag, 28. Oktober, um 16.30 Uhr erleben, wie die Arbeit eines modernen Landwirtes aussieht. Anmeldungen für das Apfelsaftmobil und die Hofführung werden unter der Telefonnummer (02045) 40188100 entgegengenommen. Im Hofcafé wird das französische Frühstück aus den Sommermonaten von einem Schweizer Frühstück abgelöst.
 

Es wird wild in der Gemüsescheune

Das letzte Septemberwochenende gehört traditionell der Familie Miermann und ihrem Kartoffelfest. Wie so oft in den vergangenen 15 Jahren schien die Sonne und bei besten Spätsommertemperaturen wurde an zwei Tagen geschlemmt, geklönt und gefeiert. Ob Treckerfahrten, Gemüse und Obst der Saison einkaufen oder Reibekuchen essen, die Resonanz zum traditionellen Kartoffelfest war wieder einmal durchweg positiv. „Wir sind sehr zufrieden. Es hat alles gut geklappt und die gute Stimmung bei allen Gästen und Helfern freut uns umso mehr “, sagt Johannes Miermann. Kaum ist es Oktober, lockt Familie Miermann schon mit den nächsten kulinarischen Genüssen. Am Sonntag, 16. Oktober werden herzhafte Wildgerichte aus dem eigenen Jagdrevier serviert. Wegen der begrenzten Tischzahl wird um Reservierung unter der Telefonnummer (02045) 83404 gebeten.
 

Kirchhellener Landlust widmet sich dem Kürbis

Das war ein Fest am dritten Septemberwochenende. Die Kirchhellener Landlust lud zum Weinfest und die Menschen kamen in Scharen. Bei Wein und kulinarischen Genüssen kam schöne Herbsstimmung auf. „Zum ersten Mal haben wir in diesem Jahr auch eine Kinderweinkönigin gekürt. Das kam bei den Kids sichtlich gut an“, resümiert Martin Manns. Nach dem Weinfest im September und dem Erntedankfest am vergangenen Sonntag steht in der letzten Oktober-Woche alles im Zeichen des Kürbis. Ganz gleich ob im Hof-Restaurant „Himmel & Erde“ oder im Garten- und Floristikbereich, vom 25. bis 30. Oktober stellen Martin Manns und sein Team das vielseitige Herbstgewächs in den Mittelpunkt. Im Garten der Kirchhellener Landlust wird es herbstliche Blumen und Pflanzen für drinnen wie draußen geben. Natürlich gibt es auch Dekokürbisse in allen möglichen Formen, Größen und Farben zu erstehen. Außerdem machen herbstliche Dekoideen und der passende Pflanzenschmuck Lust auf die goldene Jahreszeit. Beim Kürbisschnitzwettbewerb können Kinder schnibbeln, was das Werkzeug hergibt. „Die Speisekarte unseres Hof- Restaurants Himmel & Erde ist natürlich auch auf den Kürbis ausgerichtet“, so Martin Manns. js
 

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