Die St. Ludgerus-Kirche in neuem Glanz

Schermbeck - Die St. Ludgerus-Kirche wurde feierlich eingeweiht und nach aufwendigen Renovierungs arbeiten wieder ihrer Bestimmung übergeben

Endlich ist es soweit. Nach fast zwölf Monaten voller Renovierungsarbeiten wurde die St. Ludgerus-Kirche nun feierlich wieder eingeweiht. Nach guter alter Tradition war der Eingang zuvor von der Nachbarschaft mit einem oppulenten Blumenkranz geschmückt worden und bei einem Blick in die renovierte Kirche wusste manch einer schnell, dass eine solche Kränzung durchaus angemessen war.

Selbst Weihbischof Wilfried Theising ließ es sich nicht nehmen, den ersten Gottesdienst in dem strahlend neuen Gotteshaus zu zelebrieren. Er weihte den neuen Altar, Ambo und Tabernakel, bevor diese ihrer Bestimmung zugeführt wurden. Aufmerksam verfolgten die Menschen in der Kirche diese Zeremonie, die man natürlich nicht allzu oft erlebt. Während der Zeremonie wurden die Reliquien von Kardinal Galen und dem Märtyrer Nicostratus von Küster Karl Schulte in den Altar eingemauert. Die Reliquie des Heiligen Ludgerus wurde zu einem Kreuz umgearbeitet und kommt nun als Altarkreuz zu Ehren.

Pastor Honermann dankte nach einer gut zweistündigen Messfeier auch der evangelischen Schwestergemeinde St. Georg und St. Silvester Erle, die für die Zeit der Schließung ihre Kirche zur Verfügung gestellt hatten. Und Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter überbrachte persönlich seine Glückwünsche zu dem neuen Gotteshaus. „Mit dem Umbau der Kirche haben Sie ein Zeichen gesetzt. Auch im 21. Jahrhundert wird Kirche gebraucht“, sagt der Bürgermeister. Hier werde nicht irgendein Gebäude wieder eröffnet, sondern eine Stätte der Besinnung und des Friedens, eine Stätte, die der Mittelpunkt des christlichen Lebens sei. GK

Zurück