Große Eröffnungsfeier

Das home of hope wurde nun offiziell eröffnet – Der Verein benötigt dringend Spenden, um die Versorgung der Kinder gewährleisten zu können

Gudrun Gerwien und Dieter Schmitt sind wieder einmal zurück aus Sierra Leone. Im Gepäck haben die beiden Schermbeck wie immer eine Menge Neuigkeiten, leider aber auch einen leeren Geldbeutel.
 

„Wir waren vom 29. Januar bis 7. Februar erneut in Sierra Leone, um das home of hope nun offiziell einzuweihen“, sagt Gudrun Gerwien. Dass sie die Eröffnung nicht alleine feiern würden, das war den beiden Helfern schon klar, aber dass letztlich so viele Interessierte, vor allem aber Offizielle kamen, hat das Gagu-Team dann doch überrascht. „Tatsächlich kam wie angekündigt die „Second Lady“ – so wird hier die Frau des Vizepräsidenten genannt – aber auch sämtliche Bürgermeister der umliegenden Dörfer ließen es sich nicht nehmen, bei der Eröffnungsfeier dabei zu sein.“ Rund 200 Gäste wurden an diesem Tag auf dem Gelände von Gudrun Gerwien und Dieter Schmitt und natürlich den Kindern herzlich begrüßt.

Elf Kinder wohnen derzeit im home of hope. Zehn weitere sollen im Sommer folgen. „Die Kinder kommen aus Freetown oder den Amputee-Camps. Viele von ihnen sind Halb- oder Vollwaisen und sehr schlecht versorgt, oftmals traumatisiert“, sagt Gudrun Gerwien. Im home of hope erhalten Sie nicht nur ein neues Zuhause, sondern erfahren auch Liebe und Geborgenheit, bekommen die Möglichkeit einen Schulabschluss zu machen und werden rundum versorgt. „Leider können wir den Kindern aber nur zwei Mal am Tag ein Essen anbieten, mein Wunsch war es eigentlich, dass die Kinder mindestens drei Mal am Tag etwas Gutes zu Essen bekommen und dazu immer frisches Obst, aber leider sind auch uns da finanziell die Hände gebunden“, sagt Gudrun Gerwien, „denn man kann so sagen: Unsere Kasse ist voll leer. Wir sind pleite.“
 

Vor allem der Bau der Mauer, die das Gelände des Kinderhauses umgibt, hat Geld verschlungen. „Leider war es eine gesetzliche Auflage, diese Mauer zu errichten“, sagt Dieter Schmitt. Mit knapp 4.000 Euro schlug der Bau der Mauer zu Buche. „Geld, das wir nicht hatten, aber drei Tage vor unserem Abflug kam der Verein Wir helfen Kindern e.V. aus Wesel auf uns zu, der uns das Geld für die Mauer und das Tor zur Verfügung stellte.“ Seitdem die Kinder ins home of hope eingezogen sind zeigt sich aber auch, dass 25 Euro für die Patenschaft eigentlich nicht ausreichen. „Eigentlich bräuchten wir pro Kind 40 Euro im Monat, aber das wollen wir unseren Paten natürlich auch nicht zumuten. Wir hoffen daher, dass wir in nächster Zeit möglichst viele Fördermitglieder gewinnen können, die unseren Verein monatlich mit 5 oder 10 Euro unterstützen.“ Zudem verteilen die Gagus zur Zeit so genannte Magma-Gläser. Das sind Marmeladengläser, in denen 50 Cent Stücke gesammelt werden, bis die Gläser voll sind. Diese verteilen die Gagus derzeit in Schermbeck. „Wir planen außerdem einen Trödel- und Kinderkleidermarkt und auch in Sachen Weihnachtshaus soll sich einiges ändern.“ GK


Darüber hinaus sucht die Gagu Zwergenhilfe immer noch nach Paten. Aktuell werden dringend Paten für Idrissa und Ibrahim gesucht. Beide Kinder sind zwei Jahre alt und unterernährt, sie brauchen dringend Hilfe.

Spendenkonten: GAGU-Zwergenhilfe e.V. Deutschland

Volksbank Schermbeck
Kontonummer: 777 777 900
Bankleitzahl: 400 693 63

Verbandssparkasse Schermbeck
Kontonummer: 254 854
Bankleitzahl: 356 500 00

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