Vor gut einem Jahr wurde im Rat der Gemeinde Schermbeck die Einführung der Ehrenamtskarte beschlossen. Und endlich ist es soweit, Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter konnte nun die ersten Ehrenamtskarten in Schermbeck ausstellen.
Die Karten mit der Nummer Eins und der Nummer Zwei gingen an Elke und Günter Volkmann vom Netzwerk der Evangelischen Kirche in Schermbeck. Pfarrer Dieter Hoffmann hatte das Ehepaar für die Ehrenamtskarte vorgeschlagen und wollte damit noch einmal anerkennend zum Ausdruck bringen, wie froh er über das einzigartige Engagement von Elke und Günter Volkmann ist. Dem konnte sich auch Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter nur anschließen. „Ich kann mich nicht erinnern, dass in Schermbeck ein Projekt schon einmal so erfolgreich gestartet ist“, sagt der Bürgermeister.
2010 gründeten die Volkmanns das Netzwerk Schermbeck mit rund 100 Interessierten. Ob Handarbeits-, Sport- oder Computerkurse, das Angebot ist so vielfältig wie die Mitglieder. Und die Zahl der Netzwerkerinnen und Netzwerker wächst stetig. Mittlerweile sind 260 Schermbecker in 27 Gruppen aktiv. Großer Beliebtheit erfreut sich dabei auch das Café Schorsch im Gemeindehaus. Hier kann man nicht nur selbstgemachten Kuchen essen, sondern auch neue Leute treffen und miteinander ins Gespräch kommen. „Wir planen immer wieder neue Gruppen, wie zum Beispiel den Sonntagstreff für Alleinstehende“, sagt Elke Volkmann.
Für das Ehepaar Volkmann ist die Ehrenamtskarte eine schöne Auszeichnung für ihren Einsatz. Mit ihr erhalten sie jetzt außerdem Vergünstigungen in verschiedenen Schermbecker Unternehmen. So erlassen die Volksbank und die Verbands-Sparkasse die Jahresgebühr für die Goldkarten von MasterCard respektive VISA Card und bieten mehr Prozente bei Geldanlagen ab einem Jahr. Die Reiseoase zieht bei Pauschalreisen und Kreuzfahrten drei Prozent Rabatt ab. Ein schönes „Geschenk“ für den unermüdlichen Einsatz der Eheleute Volkmann, die sich auch in Zukunft für Schermbeck stark machen wollen.
Nachdem die Ehrenamtskarten Nummer Eins und Nummer Zwei nun vergeben wurden, wartet die Gemeinde nun auf weitere Vorschläge, denn natürlich will man in Schermbeck das Ehrenamt weiter fest im Blick halten und auch gerne würdigen. gk