Echt lecker!

Die Schüler der Gesamtschule Schermbeck sind begeistert von der neuen Mensa – Für jeden Geschmack ist etwas dabei

Schermbeck - „Die Tacco-Taschen schmecken mir besonders gut“, sagt Benedikt und sein Tischnachbar kann sich nur anschließen. Robin mag hingegen besonders die kleinen Hähnchenschnitzel. Und dass es den Fünftklässlern wirklich schmeckt, das zeigen die leeren Teller, die sie hinterlassen.

Seit diesem Schuljahr ist die neue Mensa in der Schermbecker Gesamtschule in Betrieb. Ulrich Lütke von der Firma Der Hauskoch hat hier ein bewertes Konzept umgesetzt. „Die Kinder können sich nun selbst bedienen. Das hat den Vorteil, dass jeder nur so viel nimmt, wie er auch aufbekommt und weniger Lebensmittel im Abfall landen“, sagt Ulrich Lütke. 40 verschiedene Schulen und Einrichtungen werden bereits von dem Hauskoch beliefert. „Wir haben uns das Konzept in Wesel angeschaut und waren sofort begeistert“, sagt Schulleiter Norbert Hohmann. Denn die Speisen werden zwar zentral in Wesel vorbereitet, aber erst vor Ort frisch gekocht. Dafür steht das 4-köpfige bewährte Mensa-Team bereit.

Und die Auswahl darf sich sehen lassen. Nudeln, Reis und Kartoffeln, Gemüse, Fleisch aber auch kleine Schmankerl wie Pizza oder Tacco-Taschen stehen auf dem Speiseplan. Dazu kommt ein Salat- und Nachtischbuffet. Drei Euro kostet ein Mittagessen, dabei können die Schüler sich so oft sie möchten am Buffet bedienen. „Free-Flow“ heißt das System, das bei den Schülern super ankommt. „Jeder Schüler, der in der Mensa essen möchte, erhält einen Chip, auf dem wird das Essen verbucht“, erklärt der Schulleiter. Dazu wird der Chip vor Betreten der Mensa eingescannt und schon sehen die Mitarbeiter, ob tatsächlich ein Essen für den Tag gebucht ist.
 

Denn die Teilnahme am Essen muss einen Tag zuvor im Internet bestätigt werden. Ulrich Lütke und sein Team müssen schließlich planen. „Wir legen Wert auf frische Produkte und setzen daher auf Lieferanten aus der Region“, erklärt der Unternehmer. Und jede Woche steht etwas anderes auf dem Speiseplan, erst nach vier Wochen dürfen sich die Gerichte wiederholen. 550 Schüler und auch Lehrer haben sich für das System bereits registriert. Etwa 110 Personen finden in der neuen Mensa Platz. „Wir haben daher den Stundenrhythmus angepasst, damit die Klassen zu unterschiedlichen Zeiten Mittagspause haben“, so der Schulleiter. Doch nicht nur in der Mittagszeit, sondern auch in den Pausen können sich die Schüler hier mit Snacks oder belegten Brötchen versorgen. Rund 90.000 Euro hat die Gemeinde in die Umgestaltung der Mensaräume investiert. Geld, das gut angelegt ist, schaut man in die zufriedenen Gesichter der Schüler, die gut gestärkt in den Nachmittagsunterricht starten. gk

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