Schermbeck - „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach...“ – so beginnt ein bekanntes Volkslied. In Gahlen klappert am historischen Mühlrad nun nichts mehr, denn nach über einem Jahr Vorbereitungszeit und vielen Wochen handwerklicher Arbeit sind das Mühlrad und die dahinter liegende Holzspritzschutzwand rundum restauriert worden.
„Wir bedanken uns bei allen beteiligten Personen und Firmen, die uns bei diesem Projekt so stark unterstützt haben“, sagt Jürgen Höchst, Vorsitzender des Heimatvereins Gahlen. Zahlreiche Spender machten die Sanierung des Mühlrads erst möglich. Denn für jede einzelne Schütte waren Paten gesucht worden, sie unterstützen das Projekt mit jeweils 100 Euro. So konnte in kürzester Zeit mit den Arbeiten begonnen werden. „Auch der Schermbecker Verwaltung und dort insbesondere Ernst-Christoph Grüter und Friedhelm Koch gilt unser Dank für ihre Hilfe in allen förderrechtlichen und verwaltungstechnischen Fragen“, sagt Jürgen Höchst. Ebenso gilt der Dank des Heimatvereins den beteiligten Firmen HGB Busch für die Erneuerung der Schütten, Schreinerei Becks für die Erneuerung der Holzspritzschutzwand und Gerüstbau Gohlus für das Gerüst. „Nicht zuletzt bedanken wir uns ebenso bei den vielen ehrenamtlichen Helfern des Heimatvereins, die überall geholfen haben, wo Not am Mann war“, sagt Jürgen Höchst. Das Projekt des Gahlener Mühlrads zeigt deutlich, dass man mit der Unterstützung durch die Bevölkerung, gepaart mit ehrenamtlicher Arbeit, sehr viel erreichen kann. GK