Schermbeck - Die düsteren Bilder von kargen Behandlungsräumen und schmerzhaften Bohrer-Attacken sind Geschichte. Und dennoch: Fast dreiviertel aller Patienten leiden unter einer Dentalphobie. Selbst gestandene Manager, Spitzensportler und Politiker sind von der Angst vor dem Zahnarzt betroffen. Doch mit modernen Behandlungsmethoden kann die Dentalphobie bekämpft werden.
Viele Männer und Frauen, die im Berufsleben alles fest im Griff haben, geraten beim Gedanken an den Behandlungsstuhl in Schweißausbrüche und bei der Vorstellung eines Bohrers in Panik. Bei manchen dieser Angstpatienten ist die Ursache ihrer Dentalphobie in traumatischen Erinnerungen aus ihrer Kindheit zu finden. Andere wiederum haben das Gefühl, dem Zahnarzt hilflos ausgeliefert zu sein, während sie doch sonst als „Macher und Entscheider“ selbst die Fäden in den Händen halten. Zahn- und Zahnfleischerkrankungen können gefährliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen oder andere Krankheiten begünstigen. Herzinfarkte, Schlaganfälle und Atemwegserkrankungen sind nur einige Beispiele. Abgesehen von der Lebensgefahr, die aus diesen Erkrankungen resultiert, können sich Manager, Leistungssportler und Politiker krankheitsbedingte Ausfallzeiten nicht erlauben. Umso wichtiger ist es gerade für diese Gruppe der Angstpatienten, ihre Ängste vor dem Zahnarzt zu überwinden. Der erste Schritt dazu ist der Aufbau von Vertrauen. „Macher“ wollen nicht ausgeliefert sein. Sie brauchen kompetente Beratung, wollen informiert sein und sich selber ein Bild von dem machen können, was sie erwartet.
Und: Sie wollen mitentscheiden. Ist diesesVertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patient aufgebaut und intakt, können sich die Angstpatienten auch auf eine Behandlung in Narkose einlassen. Gerade die Behandlung unter Vollnarkose, durchgeführt von spezialisierten Anästhesisten, eignet sich für sie besonders gut. Zum einen verläuft sie für den Patienten vollkommen stressfrei. Neue Ängste werden nicht geschürt, alte durch den schmerz- und wahrnehmungsfreien Ablauf abgebaut. Zum anderen können in einer OP gleich mehrere erforderliche Behandlungsschritte zusammengefasst werden. Denn Zeitmangel ist neben der Angst ein weiterer Grund, warum die ungeliebten Besuche beim Zahnarzt gerne auf „kurz vor zwölf“ verschoben werden. Bietet eine moderne Praxisklinik zudem noch die Möglichkeit, für ein oder mehrere Tage dort zu verweilen, kann der Patient sich ausreichend von der Behandlung erholen. Bei entsprechender Ausstattung wie Telefon, Computer und Internetzugang bleibt die Arbeit nicht liegen, die Behandlung von Kollegen und Geschäftspartnern jedoch vollkommen unbemerkt. Man begegnet ihnen erst mit einem strahlenden, gewinnenden Lächeln wieder. Und genau dieses ist, wie zahlreiche Studien belegen, ein ganz entscheidender Sympathieträger.
Tag gegen die Zahnarztangst
am Sonntag, 11. November 2012, von 12 bis 16 Uhr in der Dentalklinik Dr. Schlotmann & Partner am Platz der deutschen Einheit 8 in Dorsten.