Ökumenisches Fastenessen

Am 10. März findet wieder das traditionelle Fastenessen der katholischen und evangelischen Gemeinde in Schermbeck statt

Schermbeck - 40 Tage lang dauert die Fastenzeit, die Aschermittwoch beginnt und in der Osternacht endet. Auch in Schermbeck wird diese Zeit von vielen ganz bewusst erlebt. Wer nicht gerade auf Süßigkeiten, Zigaretten oder Alkohol verzichtet, der versucht vielleicht in der Fastenzeit manches Mal der Hektik des Alltags zu entfliehen, mehr Geduld für seine Mitmenschen aufzubringen, zur Ruhe zu kommen.

Auch die Kinder des Kinder­gartens „An der Kempkesstege“ haben sich in diesem Jahr mit dem Fasten, vor allem aber mit der Speisung der 5.000 aus der Bibel auseinander gesetzt. Zusammen mit den Erzieherinnen hat jede Gruppe anschließend ein Plakat zu diesem Thema gestaltet. Entstanden sind wahre Hingucker, die das Thema Fasten bildlich veranschaulichen. Denn diese Plakate laden zum ökumenischen Fastenessen am 10. März ins Evangelische Gemeinde­zentrum an der Kempkesstege 2 ein. Das Team zum Fastenessen steckt bereits mitten in den Vorbereitungen. Wieder einmal wird es Heringsstipp mit Pellkartoffeln geben. „Wir erwarten etwa 100 Gäste“, sagt Regina Vengels vom Fastenessen-Team. Vorab findet wie in jedem Jahr ein Gottesdienst statt. „Das Fastenessen ist mittlerweile eine schöne Tradition“, sagt Martin Baumeister.
In der Ludgerus-Gemeinde wird die Fastenzeit ebenso bewusst erlebt. In der Ludgerus-Kirche zieht das Hungertuch über dem Altar die Blicke auf sich. Eine Tradition, die schon seit dem Mittelalter gelebt wird. Das derzeitige Hungertuch wurde von Pastor Klaus Honermann selbst gestaltet und ist noch bis Ostern hier zu sehen. Dabei ist jeder eingeladen, sich seine eigenen Gedanken zum Hungertuch zu machen.  GK

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