Schermbeck - Die geographische Lage der Lippe wussten schon die Römer zu nutzen. Auf der neuen Römer-Lippe-Route sollen Radfahrer nun „Römererlebnis“ und „Wasserkultur“ zusammen erleben. Dafür wurde die bereits bekannte Römerroute seit 2011 für rund eine Million Euro zur Römer-Lippe-Route umgebaut. Pünktlich zur neuen Radfahrsaison haben die Verantwortlichen den Startschuss gegeben. Ein einheitliches Erscheinungsbild und teilweise neue Streckenabschnitte sollen die neue Route attraktiver machen als die alte Römerroute, so der Wunsch der 39 Kooperationspartner aus der Lippe- und Ruhrregion. Doch nicht nur Radurlauber sollen von der neuen Strecke profitieren, auch die Anrainer selbst sind natürlich eingeladen, ihre neue Route vor der eigenen Haustür zu testen. Der Schermbecker Teilabschnitt, der durch Gahlen führt und die Lücke zwischen Hünxe und Dorsten schließt, wurde bereits im vergangenen Jahr eröffnet. JS
Die neue Römer-Lippe-Route
Die Hauptroute der Römer-Lippe-Route ist 295 Kilometer lang – fahrbar beispielsweise in 4 bis 6 Tagesetappen. Start ist das Hermannsdenkmal in Detmold. Danach werden die Lippequelle in Bad Lippspringe sowie Römerlager, Lippekunstwerke, Schleusen und Römermuseen passiert. Endpunkt ist der Archäologische Park in Xanten. Zudem laden zehn thematische Wegeschleifen mit einer Gesamtlänge von 130 Kilometern dazu ein, die Region entlang der Lippe zu erkunden. Insgesamt durchläuft die Route also fünf ganz unterschiedliche Regionen in Nordrhein-Westfalen: den Teutoburger Wald, die Hellweg-Region, das Münsterland, die Metropole Ruhr und den Niederrhein.