Kirchhellen - Die Hochwasserkatastrophe in weiten Teilen Süd- und Ostdeutschlands hat eine große Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Neben Firmen und Privatpersonen, die mit finanziellen Mitteln für Hilfe sorgte, waren es die unzähligen Menschen, die spontan und flexibel in die Katastrophengebiete gefahren sind, um mit anzupacken. Auch die Kirchhellener Freiwillige Feuerwehr stand in den Startlöchern, um mit Sack und Pack nach Ostdeutschland zu fahren. Alfred Schmitz, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr in Kirchhellen: „Im Rahmen der überörtlichen Hilfe standen wir gemeinsam mit den Bottroper Kollegen bereit, um abzufahren, als die Nachricht kam, dass wir nicht mehr benötigt wurden. Neun Feuerwehrmänner hatten gepackt und den Wagen startklar gemacht – wir waren innerhalb eines Tages nach der Anfrage zum Abmarsch fertig. So war es dann auch gut, dass die Kollegen vor Ort die Arbeit allein geschafft haben.“
Die Allianz Deutschland AG und ihre Mitarbeiter und Vertreter bedankten sich bei den unermüdlichen Helfern mit einer Spendenaktion, von der auch die Kirchhellener etwas abbekommen haben. Insgesamt wurden 500.000 Euro an mehr als 500 Organisationen verteilt. Alfred Schmitz und seine Mannen freuen sich über die 1.000 Euro Finanzspritze. „Wir werden sie für unsere Arbeit hier in Kirchhellen verwenden.“ Solidarität zahlt sich also aus – auch wenn es nicht zum Einsatz kommt! gj