Schermbeck - Neugierde, Kreativität, Ideenreichtum und Erfindergeist, all diese Attribute fördert der Wettbewerb Jugend forscht auf besondere Weise. Und die Schermbecker Schüler zeigten in diesem Jahr einmal mehr, dass auch in ihnen diese Fähigkeiten schlummern. Wachgerüttelt wurden sie in der Jugend forscht AG, wenn man überhaupt von wachrütteln sprechen kann. Denn vielmehr können die Schüler ihren Ideen hier freien Lauf lassen und werden in ihren Arbeiten unterstützt.
So sind auch in diesem Jahr wieder absolut vorzeigbare Projekte entstanden, die Ende September sogar in der Volksbank ausgestellt wurden. „Wir denken es reicht nicht aus, die Projekte nur in der Schule zu zeigen, wir möchten den Schülern hier die Möglichkeit geben, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt Wolfgang Lensing von der Volksbank. Und zu sehen bekamen die Besucher der Bank wirklich einiges. Zum Beispiel „Das Chamäleon-Smartphone“. Eine Idee von Jonas Kleine-Brockhoff und Rilana Gründel. Sie wurden dafür beim Wettbewerb nicht nur mit dem ersten Preis ausgezeichnet, sondern auch mit dem Sonderpreis Mobilfunk. Denn bei ihrem optimierten Smartphone zeigten sie, wie Komponenten wie Kamera, Bildschirm oder Lautsprecher ausgewechselt werden könnten. „So könne man Rohstoffe sparen und das Smartphone nicht nur in der Softsondern auch in der Hardware auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abstimmen“, so die Schüler. Über einen dritten Platz beim Wettbewerb durften sich Falk David-Spickermann, Aaron Schmidt, Viktoria Franzen, Jonas Klasen und Julian Groote freuen. Den Sonderpreis Umwelt bekamen Henrike Pannenbäcker und Bianca Jalali.
Insgesamt nahmen rund 15 Projekte der Schermbecker Gesamtschule an dem Wettbewerb teil. Betreut wurden die Schüler dabei von den Kursleiterinnen Stephanie Hölscher und Bianca Sadowski. Sie werden die Projektgruppen auch weiterhin betreuen, denn natürlich stehen die nächsten jungen Forscher schon in den Startlöchern. Und so schauten die Neunt- und Zehntklässler bei der Ausstellung ganz genau hin und natürlich gaben die erfahrenen Wettbewerbsteilnehmer gerne Auskunft zu ihren Projekten und hatten auch den einen oder anderen Tipp parat, wie man bei der Jugend forscht-Jury punkten kann. Man darf also gespannt sein, woran die Schüler dieses Schuljahr forschen werden. gk