Eröffnung der Sportanlage

Kunstrasenplatz der Sportanlage Grafenwald wurde im September fertiggestellt – Auf die Bedürfnisse des VfL zugeschnitten

Kirchhellen - Im September wurde der Kunstrasenplatz der Sportanlage Grafenwald fertiggestellt und offiziell eröffnet. Der Betriebsausschuss Bottroper Sport- und Bäderbetrieb hatte im Juli 2013 den Baubeschluss für die Sanierung der Anlage gefasst, denn der alte Tennenplatz an der Sportanlage wies seit Jahren eine bergbaubedingte Schieflage von etwa 70 Zentimeter auf.

Da durch diese Schieflage die Entwässerungs­einrichtungen ihre Funktion nicht mehr erfüllen konnten, kam es zu einer starken Vernässung der Platzanlage und das machte eine Sanierung notwendig. Der VfL Grafenwald kann sich nun über einen neues Kunstrasenspielfeld samt einer Anlage zur Be- und Entwässerung freuen. Der vorherige Ascheplatz wurde dadurch ersetzt. Hinzu kommen leichtathletische Anlagen zur Nutzung für den Schulsport und auch die Einradabteilung des VfL Grafenwald wurde bei der Konzipierung bedacht. Denn die Einradfahrer können die gepflasterte runde Bahn um den Kunstrasenplatz herum nutzen. Auch eine vier mal 100 Meter lange Tartanbahn mit einer Weitsprunggrube findet sich nun auf dem Sportplatz und zudem eine Kugelstoßanlage. „Wir denken, dass wir alle Belange des Vereins mit dieser Sanierung gut berücksichtigen konnten”, sagt Peter Schmidt, Mitarbeiter des Bottroper Sport- und Bäderbetriebes. Insgesamt kosteten diese Umbauten 671.000 Euro. Von diesem Betrag übernimmt die RAG Aktiengesellschaft den Anteil in Höhe von 415.000 Euro aufgrund der bergbaubedingten Schäden. Der Verein VfL Grafenwald hat Eigenleistungen von rund 60.000 Euro erbracht und die Stadt Bottrop übernahm 196.000 Euro. Zur Sanierung des Platzes gehörte auch die Installation einer neuen Flutlichtanlage. Hierbei wurde Wert darauf gelegt, dass diese energiesparend ist. „Ein Scheinwerfer, der sonst 2.000 Watt hat, hat hier nur 1.500 Watt”, erklärt Peter Schmidt. Das spart Kosten und vermindert im gleichen Maße CO²-Emissionen. Die Firma Musco aus Bottrop hat das Flutlicht in Grafenwald außerdem ohne Mehrkosten für die Stadt Bottrop mit dem Fernsteuerungssystem „Control Link” ausgerüstet. An- und Ausschaltzeiten können damit im Internet und am Smartphone über Jahre hinaus geplant werden. Außerdem kann man das System über das Smartphone, den Computer, telefonisch und per Fax ein- und ausschalten. Die Kosten für die Lichtanlage betragen etwa 50.000 Euro. go

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