Kirchhellen - Das gemeinsame Projekt des Bürgervereins Hof Jünger, des Heimatvereins und der Kolpingsfamilie Kirchhellen nimmt Form an. „Wir sind schon weiter, als wir um diese Zeit eigentlich sein wollten“, sind sich die Verantwortlichen für die Renovierung und Restaurierung des ehemaligen Hofs Hilp/Heisterkamp einig.
Gemeinsam arbeiten sie an der Verwirklichung des Traumes: Ein Haus für Kirchhellen und Kirchhellener, ein Heimathaus! Zuletzt konnte Anfang des Jahres die Balkendecke im Obergeschoss fertig gestellt werden. Es bleiben noch der Einbau einer Heizungsanlage sowie der elektrischen Anlagen und der Trockenausbau. Auch neue Fenster hat das Haus schon. Die Raumhöhe wurde etwas nach oben verlegt und Wasser- und Erdgasanschlüsse sind auch eingebaut. Mit dem Heimathaus verfolgt der Heimatverein das Ziel, die vorhandenen Materialien und Geräte in wechselnden Ausstellungen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Insbesondere Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder soll das Haus als außerschulischer Lernort dienen. Ebenso wird das Heimathaus ein Treffpunkt für Kirchhellener, für Vereine und Einrichtungen sein. „Wir freuen uns, dass wir in den vergangenen Monaten zahlreiche Spenden einnehmen konnten. Ohne die und ohne das Engagement vieler Helferinnen und Helfer könnte das Haus nicht fertiggestellt werden“, sagt Peter Pawliczek, Vorsitzender des Heimatvereins. Die Jahreslotterie 2014 hat 3.200 Euro eingebracht. Dazu kommen 6.700 Euro aus Restmitteln der Bezirksvertretung. Als „Weihnachtsgeschenk“, so Bürgervereinsvorsitzender Hermann Reinbold, spendete die Söller-Stiftung 20.000 Euro. Mitglieder des Vereins gaben nochmal 6.000 Euro. In 2015 wird weiter um Hilfe gebeten. Dazu ist zunächst ein Antrag an die NRW-Stiftung gegangen. Da erhoffen sich die Vereine eine gute fünfstellige Summe. Wenn das klappt, kann es zügig weitergehen. Außerdem waren Vertreter von Innovation City bei einem Ortstermin zugegen. Und auch die RAG wird angesprochen. Denn, so Peter Pawliczek: „Das Projekt darf nicht unvollendet in die Zukunft gehen“. gj