Berliner Galerist lobt Gladbeck

Großes Lob aus der Hauptstadt – Der Berliner Galerist Michael Schultz zeigt sich begeistert

Gladbeck - Der international agierende Galerist Michael Schultz zeigt sich nach seinem Besuch der Ausstellungseröffnung der koreanischen Künstlerin SEO in der Neuen Galerie auf seiner Webseite www.schultzberlin.de äußerst angetan von Gladbeck. Ein Auszug aus seinem Blog:

„Es gibt Orte, die hat man gesehen und will dort nie wieder hin. Jeder von uns hat diese Erfahrung schon mal gemacht. Dagewesen und abhaken, so die Begrifflichmachung dieser nichtssagenden Begegnungen. Es gibt aber auch Erlebnisse, die fest in unseren Gefühlen eigenistet, uns geradezu magisch dorthin zurückziehen, wo wir von den Eindrücken überwältigt waren. Oft spüren wir schon mit dem ersten Blick, mit dem ersten Geruch, mit den ersten Worten, ob das was wird.
Im nördlichen Ruhrgebiet, umgeben von Dorsten, Bottrop, Herne, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen, Recklinghausen und Bochum, liegt im Regierungsbezirk Münster die ,große kreisangehörige Stadt Gladbeck. Nichts Aufregendes, zumindest nicht auf den ersten Blick. Die Schauspieler Achim Rohde und Rudolf Kowalski kommen dort her, aber auch die Fußballstars Julian Draxler und Pierre Michel Lasogga. Das war‘s dann auch schon, könnte man meinen. Doch weit gefehlt.“
Schultz ist begeistert von den Menschen, die in Gladbeck leben. Für ihn ist die Liebe zum FC Schalke überall zu spüren und das fasziniert ihn. Auch das Gladbecker Restaurant Jammerkrug hat bei dem Galerist einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In seinem Blog Eintrag erzählt er von seinem Besuch im Jammerkrug und scheint äußerst zufrieden zu sein mit der Bewirtung und dem Essen.
Zudem hebt Schultz die Neue Galerie in Gladbeck hervor. Für ihn gehört diese zu den wichtigsten in Deutschland: „Ein Blick in den Ausstellungskalender, und die hohe kuratorische Qualität wird sofort erkennbar.“ Eine große Anerkennung von einem renommierten Galeristen.
Abschließend lobt Schultz die Kulturpolitik der Stadt, die für ihn beispielhaft ist: „Vor geraumer Zeit, im Jahr 1988, begann in Gladbeck eines der aufsehenerregendsten Geiseldramen unseres Landes. Viele Jahre später, so zumindest erweckt es den Eindruck, beweisen sich die Gladbecker tagtäglich selbst, dass man mit qualitätsorientierter und zielgerichteter Kulturpolitik (Kunst, Sport, Kulinarisches) keine Besorgnis vor der Entfremdung des Abendlandes haben muss. Von den rund 75.000 Einwohnern gehören rund zwei Drittel den beiden großen Religionsgemeinschaften an. Vom letzten Drittel bekennt sich die große Mehrheit zum Islam. Ein aufrichtiges Miteinander, von Ressentiments ist nichts zu spüren. Montagabends geht es in Gladbeck in den Jammerkrug und nicht auf die Straße. Der Wirt dort im Übrigen ist ein gutes Beispiel von gelungener Integration. Man muss wollen – und dort in Gladbeck tut man dies.“ kb

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