Jetzt arbeitet die Bottroper Stadtverwaltung mit Hochdruck an der Umsetzung der Sekundarschule. Personalfragen müssen ebenso wie organisatorische Fragen zügig beantwortet werden und auch das Thema Anbau an der Hauptschule Kirchhellen muss zwar sorgfältig und vorausschauend, aber dennoch zeitnah vorangetrieben werden. Denn aufgrund der begrenzten Kapazitäten an der Gregorstraße muss in spätestens drei Jahren ein vorzeigbares Ergebnis in Form eines zusätzlichen Gebäudes stehen, das dem Raumkonzept der Sekundarschule entspricht. Entsprechend intensiv sind die verantwortlichen Stellen bei der Sache. Ein erster Termin für „harte Fakten“ ist der 14. April. An diesem Tag will die Stadtverwaltung den Schulausschuss weitestgehend informieren und ihm umfassend Rede und Antwort stehen.
Im Zuge des Anmelde- und des Losverfahrens war es im Stadtrat noch einmal zu teils heftigen Diskussionen mit Blick auf die Sekundarschule gekommen, die für die Verwaltung einige Fragen zur Beantwortung offen ließen. Hier sagte der Schuldezernent Paul Ketzer in Absprache mit dem zuständigen Amtsleiter Karl Trimborn entsprechende Antworten für den zuständigen Ausschuss zu.
Beim Stichwort Planung richtet sich das Kirchhellener Augenmerk derzeit aber eher auf den Standort Gregorstraße. Während die Gregorschule über die Osterferien an ihren alten Platz zurückkehrt und der Unterricht im Anschluss im altehrwürdigen Gebäude wieder aufgenommen wird, bleibt die Diskussion um die Verkehrsproblematik im Bereich der Übergangsschule auf der Ecke Gregorstraße/Wiedau/Burgstraße. Gab es zwischen Verwaltung, Eltern und Anwohnern schon Diskussionen über den Sinn und Unsinn von Maßnahmen zur Sicherung des Schulweges der Gregorschüler, dürfte es bei 116 Sekundarschülern in direkter Nachbarschaft nach den Sommerferien an der Gregorstraße auf Grund einer Mehrbelastung von bis zu 50 Prozent noch mehr Zündstoff für verbale Auseinandersetzungen geben.
Um dem entgegenzuwirken, kündigt die Stadt auch hierzu ein Konzept an, dass nach den Sommerferien zum Tragen kommen soll. Unabhängig davon haben an der Burgstraße Ertüchtigungsmaßnahmen in der Zuwegung zur Schule kommen. Auch hier hat die Verwaltung auf Kritik der Bürger und der Politik reagiert. Aktuell läuft auf Höhe der Burgstraße 90 eine Sanierungsmaßnahme, wegen der man aus der Wiedau kommend nicht Richtung Dorfmitte fahren, sondern Richtung Brabecker Weg abgeleitet wird. Auch das Thema Straßenbeleuchtung wird im Zuge der Sanierungsmaßnahmen aufgegriffen. In seiner nächsten Sitzung wird sich die Bezirksvertretung Kirchhellen mit Blick auf die Vergabe bezirklicher Mittel außerdem mit dem Schulweg zwischen Brabecker Weg/Ecke Wiedau und Gregorschule befassen. Mit Mitteln aus dem Kirchhellener Etat könnte eine Ausstattung des Weges mit Straßenlaternen schneller in Angriff genommen werden.
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