Die Nachfragebündelung ist gestartet

Der Startschuss ist gefallen – Das Projekt „Glasfaser für Schermbeck“ hat begonnen und liegt nun in den Händen der Schermbecker Bürgerinnen und Bürger

Schermbeck - Als eine „historische Chance“ betitelt Bürgermeister Mike Rexforth das Angebot der Unternehmensgruppe Deutschen Glasfaser. Diese möchte nun auch in Schermbeck eine moderne Breitbandversorgung realisieren. Doch bevor der Ausbau beginnen kann, müssen 40 Prozent der Haushalte und 50 Prozent der Gewerbetreibenden sich aktiv für Glasfaser entscheiden. Die zweieinhalbmonatige Nachfragebündelung ist gestartet. Stichtag ist der 18. April.
 

„Wir haben in den letzten Wochen und Monaten viel zusammen gesessen und überlegt, wie wir die Menschen von dem Ausbau überzeugen können. Es ist eine historische Chance für Schermbeck, die wir nicht verpassen dürfen“, erklärt Bürgermeister Mike Rexforth. „Meckern geht danach nicht mehr.“

Entscheiden Sie sich jetzt

Während der Nachfragebündelung haben die Einwohner von Schermbeck die Möglichkeit, sich zu informieren und einen Glasfaseranschluss zu beauftragen. Vorraussetzung für den Bau des Netzes ist, dass sich während dieses Zeit mindestens 40 Prozent der anschließbaren Haushalte dafür entscheiden. Das anschließbare Gebiet ist seitens Deutsche Glasfaser definiert und umfassen knapp 3.500 Haushalte.

„Die Deutsche Glasfaser schenkt uns diese Zukunfts­technologie förmlich. Wer sich unter den ersten 40 Prozent für Glasfaser entscheidet, bekommt den Hausanschluss kostenfrei“, sagt Mike Rexforth. Ein Ausbau in Eigenleistung kann später schnell rund 700 Euro kosten. Der Bürgermeister möchte als einer der ersten Schermbecker seinen Vertrag für den Ausbau unterschreiben und hofft, dass es ihm viele gleich tun. Denn allen Beteiligten ist bewusst, dass die Nachfragebündelung kein Selbstläufer ist. „Auch für die Außenbereiche von Schermbeck ist es von enormer Bedeutung, dass die Technik in das Zentrum kommt. Wenn das nicht klappt, ist es noch viel schwieriger für sie, eine angemessene Anbindung in den nächsten Jahren zu bekommen.“

Persönliche Beratung

Während der Nachfragebündelung bietet die Deutsche Glasfaser verschiedene Informationsangebote an. Die Vereinsaktiven sowie Gewerbetreibende werden außerdem gezielt angesprochen. „Ein Unternehmerfrühstück wird durchgeführt, da Gewerbekunden immer noch andere Anforderungen haben als Privatpersonen“, erklärt Stefan Teutscher, Projektleiter der Deutschen Glasfaser im Gewerbegebiet. Er spricht mit jedem Gewerbetreibenden persönlich über die Zukunftstechnologie und berät sie dahingehend. Dass Glasfasernetz ist insbesondere für die Unternehmer im Gewerbegebiet von enormer Bedeutung. Für einige wird es auch eine signifikante Entscheidung sein, ob sie in Schermbeck bleiben oder nicht. Denn nur mit einer schnellen Internetanbindung können diese auch  in Zukunft marktfähig bleiben. „Auch wenn sich alle Gewerbetreibenden für einen Ausbau entscheiden, brauchen wir die 40 Prozent der privaten Haushalte. Sonst wird es auch im Gewerbegebiet zu keinem Ausbau kommen“, sagt Stefan Teutscher und Mike Rexforth schließt an: „Wenn Unternehmen aus Schermbeck verschwinden, wird es einen gravierenden Einschnitt haben. Es führt zu weitreichenden Konsequenzen. Wir müssen die Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze in Schermbeck behalten.“

Wer sich persönlich beraten lassen möchte, hat im Servicepunkt von Deutsche Glasfaser die Chance dazu. Am 13. Februar öffnet er in Schermbeck auf der Mittelstraße 47. Wenn die Nachfragebündelung erfolgreich war, wird der Servicepunkt zu einem Baubüro der Deutschen Glasfaser. Hier können sich die Bürgerinnen und Bürger dann weiterhin in der Bauphase informieren.

„Ein Ruck geht durch Schermbeck“

„Wir haben bereits über 100 Projekte positiv abgeschlossen und weit über 100.000 Anschlüsse realisiert. Auch in Schermbeck habe ich ein gutes Gefühl. Bürgermeister Mike Rexforth und Wirtschaftsförderer Friedhelm Koch sind mit Elan dabei“, freut sich DG-Projektleiter Ingo Teimann. „Es geht ein Ruck durch Schermbeck.“

Detaillierte Informationen rund um das Projekt, die aktuellen Prozentstände und die Anschlussgebiete werden ab dem 12. Februar auf der Internetseite von Deutsche Glasfaser zur Verfügung stehen. Allgemeine Fakten sind bereits heute dort einsehbar. kb


Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite www.deutsche-glasfaser.de.

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