Schermbeck - Nach einem Jahr Planung und Bauzeit wurde die Wasserspielanlage vom Vorsitzenden des Gahlener Heimatvereins Jürgen Höchst an die Kinder übergeben. Die freuten sich trotz Kälte und Wind über „ihren“ neuen Wasserspielplatz und stampften mit Gummistiefeln und Matschhosen durch den kleinen Bach im Sand.
Foto: Gundis Jansen-Garz
Jürgen Höchst dankte allen Beteiligten, denn „allein durch Ihre Unterstützung ist es uns gelungen, diese Wasserspielanlage auf dem Spielplatz hier zu installieren.“ Die Aufwendungen dafür betrugen 13.898,45 Euro – Geld, dass der Heimatvereinselbst natürlich nicht aufbringen konnte. Doch mit Hilfe von Sponsoren wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Die jährlichen Wasserkosten in Höhe von 200 bis 250 Euro übernimmt die Gemeinde. Jürgen Höchst freut sich für die Kinder, die nun in dem großen Sandkasten Burgen bauen und Kuchen backen können.
Auch Bürgermeister Mike Rexforth zeigte sich begeistert, denn „nur, wenn wir für Kinder attraktive Angebote machen können, werden sich Familien vermehrt in Gahlen einfinden. Wir sind froh und dankbar, dass der Heimatverein sich so stark dafür einsetzt!“ „Wasser marsch“ hieß es dann, und Dr. Franz-Josef Schulte, Vorstandsvorsitzender der RWW, zog den Stopfen, so dass das Waser auch fließen kann. Der Heimatverein hat es sich auf die Fahne geschrieben, für die Attraktivität der beiden Gahlener Spielplätze zu sorgen, erinnerte Höchst. „Es ist wichtig, etwas für die Kinder zu tun. Mit dieser Anlage ist das Freizeitangebot für Familien mit kleinen Kindern in unseren Dorf Gahlen nachhalig verbessert worden. Sonst kommen keine Familien her und Gahlen stirbt aus.“ Gefördert wurde die Anlage durch das Rheinische Wasserwerke Mülheim, Eckhard Vornbrock Garten- und Landschaftsbau, die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Niederrhein, die Volksbank Schermbeck sowie die Privatpersonen Christel Grube, Sigrid und Frank Klemen und den persönlichen ehrenamtlichen Einsatz von Martin Vennemann. gj