Ein Ort zum Verweilen in Feldhausen

Seit Mitte Juni dürfen sich die Feldhausener über eine besondere Ruhezone freuen – Bänke laden zum Verweilen ein

Kirchhellen - Was bereits seit vielen Jahren Thema in der Bezirksvertretung Kirchhellen war, wurde Anfang des Jahres endlich in die Tat umgesetzt. Der Verbindungsweg „Küsters Garten“ ausgehend von der Feldhausener Schule und Kindergarten bis hin zum Feldhausener Park, der Mariä Himmelfahrts Kirche und dem Friedhof ist nun fertig gestellt. Um die neu entstandene Ruhezone genießen zu können, spendete der landwirtschaftliche Ortsverband Kirchhellen der Stadt zwei neue Bänke.

Die 6.194 Quadratmeter große Fläche dient als Ersatzmaßnahme zum Baugebiet Gertskamp. „Wenn man ein neues Baugebiet hat, muss man auch immer für Ausgleichsflächen sorgen“, erklärt Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder. Das bedeutet, einen grünen Gegenpart zu schaffen. Küsters Garten, der von der Firma Helmke fertiggestellt wurde, dient dem ökologischen Hintergrund. „Die Grünfläche darf auch nur einmal im Jahr gemäht werden, um die Lebensräume der kleinen Tiere zu erhalten“, erklärt Guido Fockenberg vom Fachbereich Grün der Stadt Bottrop. Entlang des Weges wurden zudem Obstbäume gepflanzt. Um genau zu sein 15 Birnen-, 12 Äpfel-, 13 Kirsch- und 12 Pflaumenbäume säumen nun den Weg.
„Der Weg ist wirklich eine Bereicherung für Feldhausen. Hier ist eine wahre Ruhezone entstanden“, erklärt Ludger Schnieder. Und mit den Bänken, die von dem landwirtschaftlichen Ortsverein gestiftet wurden, kann man die Ruhe hier auch entspannt genießen. „Wir hatten noch ein bisschen Geld übrig, dass wir gerne für Kirchhellen einsetzen wollten. So habe ich mich an die Bezirksvertretung gewandt und dann entstand die Idee, die Bänke für den Küsters Garten zu spenden“, erklärt Joachim Königs­hausen, 1. Vorsitzender des landwirtschaftlichen Orts­vereins. Nicht einmal drei Wochen später standen die Bänke in Feldhausen und warten nun darauf, Ruhesuchenden Spaziergängern ein Plätzchen zum Verweilen zu bieten. „Es ist toll, dass eine private Organisation uns und das Anliegen der Bürger so unterstützt“, bedankt sich Guido Fockenberg. Auch Ludger Schnieder kann sich da nur anschließen: „Ich bedanke mich für die großzüge Spende.“ kb

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