Echte Musik aus Gladbeck gesucht!
Beim Local Hero Band-Contest Vol2 sind erneut junge Musikbands gefragt, ihre Songs einzureichen und tolle Preise zu gewinnen
Gladbeck - Im Gegensatz zu den aktuellen Casting-Shows im Fernsehen setzt die AK‑Rockmusikförderung in Gladbeck auf Qualität und nicht auf Show. Wie bereits beim ersten „Local Hero Band-Contest“, der im Jahr 2010 innerhalb der Kulturhauptstadt 2010 stattfand, werden jetzt erneut junge Gladbecker Musikbands aufgerufen, ihre ganz persönliche Musik vorzustellen. Bewerben dürfen sich alle Mädchen-, Jungen- und Mixbands, deren Mitglieder nicht älter als 25 Jahre sind und von denen mindestens die Hälfte in Gladbeck wohnen muss.
Die Bands brauchen jetzt also nur noch eine CD aufnehmen und an den Arbeitskreis schicken. „Gefragt ist Leidenschaft für ehrliche und selbstgemachte Musik“, erklärt Norbert Gerbig von der Evangelischen Jugend Gladbeck, der Mitinitiator des Wettbewerbs ist.
Der AK‑Rockmusikförderung besteht aus Christian Müller vom Amt für Jugend und Familie, Norbert Gerbig und Hennig Puch von der Evangelischen Jugend, Carola Fontana vom Jugendrat und Patrick Westermann vom Maxus. Sie verstehen sich als Unterstützer der Bands und der Veranstalter der Konzert. Das sind die Jugendeinrichtungen Maxus, Mikado und OT Zweckel, die ein großes Interesse daran haben, Kontakt zu den Jugendlichen zu erhalten. Und über Musik geht das leichter. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich Gladbecks Musikszene aus völlig unterschiedlichen Richtungen zusammensetzt. Von Rock über Hip-Hop, Punk, Indie-Pop oder Crossover ist alles dabei.
Drei Vorentscheidungskonzerte an drei Orten
„Die Koordination innerhalb Gladbecks Musikszene ist ein Teil unserer Aufgabe. Wir bündeln Anfragen nach geeigneten Proberäumen“, sagt Carola Fontana. Schließlich war bereits vor drei Jahren ein starkes Interesse an dem Wettbewerb und die Verantwortlichen wissen, dass es viele Bands gibt. „Uns geht es darum, Jugendliche und junge Erwachsenen eine Chance geben, ihre Musik einem breiten Publikum vorstellen zu können, denn es gibt zahlreiche gute Bands in Gladbeck, die wir so vielleicht ein wenig pushen können“, sagt Christian Müller.
Um die jeweiligen Veranstaltungsorte nutzen zu können, treten jeweils fünf Bands in drei Vorentscheidungskonzerten an (13. April im Maxus, 20. April im Mikado und 27. April in der OT-Zweckel), von denen sich je zwei Gruppen für das Finale am 25. Mai im Maxus qualifizieren. Die Bands dürfen jeweils eine halbe Stunde ihr Können zeigen. Die Preise im Gesamtwert von mehr als 1.800 Euro reichen von einem Aufenthalt im Profistudio über ein Fotoshooting bis hin zu Gutscheinen im Musikladen.
Gesponsert wird der Wettbewerb von der Sparkasse Gladbeck, dem Kulturamt, dem Bürgermeister und der AK sponsort die Arbeitskraft.
Keine menschenverachtenden oder gewaltverherrlichenden Texte
Die Bewerbungsunterlagen können unter www.jugend-in-gladbeck.de heruntergeladen werden. Dem Formular muss eine Demo-CD mit einem, maximal zwei Songs beigelegt werden. Bands, die bisher noch keine Demo-Aufnahme produziert haben, können sich an Christian Müller, Amt für Jugend und Familie, Telefon 02043 / 992215, wenden. „Die Tonqualität des Demos ist nicht entscheidend, wir möchten lediglich einen Eindruck gewinnen. Wichtig ist aber, dass es eigene Stücke sind, die weder menschenverachtende oder gewaltverherrlichende Texte enthalten“, sagt Norbert Gergig. gj